Mittwoch, 31. Oktober 2007

Ohne den Steuerberater geht es nicht, aber ...

Ohne den Steuerberater geht es in der Regel nicht, da nicht jeder eine komplette kaufmännische Ausbildung mit Schwerpunkt Steuerrecht hat, aber die Kosten können trotzdem stark gesenkt werden. Hierbei unterstützt der PC-Kaufmann auf einfache Art und Weise.

Werden z.B. im PC-Kaufmann Rechnungen aus der Auftragsbearbeitung oder auch Wareneingänge aus dem Bestellwesen an die Finanzbuchhaltung übergeben, können optional gleich die notwendigen OP-Buchungen erzeugt werden. Diese Buchungen muss der Steuerberater nicht nochmal in seinem System erfassen, da diese per Datev-Schnittstelle an den Steuerberater in einem Datev-konformen Format exportiert werden können. Hierbei stehen sogar 3 Modi zur Verfügung, um die Kosten weiter zu reduzieren:
  • Kontenbewegungen
    • Hier wird jede Buchung an den Steuerberater übergeben. Diese Variante ist natürlich die teuerste, da der Steuerberater alle Buchungen kontrollieren muss.
  • Periodenumsätze
    • Hierbei werden nur 2 Buchungen pro Konto und Periode übertragen, was die Steuerberaterkosten schon reduziert.
  • Periodensalden
    • Hierbei wird nur eine Bunchung pro Konto und Periode übergeben. Dies stellt die kostengünstigste Variante dar, da die Überprüfung des Steuerberater eher gering ausfällt.
Die Korrekturen des Steuerberaters können dann auch direkt wieder importiert werden, so dass kein zusätzlicher Aufwand entsteht. Wenn die Buchungen nun monatlich vom Steuerberater geprüft und korrigiert wurden, kann man selber sehr einfach und schnell eine UStVA per Elster übertragen, ohne das weitere Beraterkosten entstehen.

Wichtig:
Man muss aber auf jeden Fall im Vorfeld mit seinem Steuerberater einige notwendige Grundlagen abklären:
  • Kontenrahmen
  • Versteuerungsart
  • Zusätzlich benötigte Konten und deren Zuordnung zur Bilanz, GuV bzw. EÜR und zur BWA

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