Freitag, 9. September 2011

Vorsteuervergütung: So profitieren Sie von der Erstattung im Ausland entrichteter Umsatzsteuer

Deutsche Unternehmen können im Ausland bezahlte Umsatzsteuer nicht als Vorsteuer beim Finanzamt geltend machen. Eine Erstattung ist aber im Rahmen eines besonderen Verfahrens zur Vorsteuervergütung möglich. Gerade die Regelungen zur Vorsteuervergütung innerhalb der EU wurden entscheidend vereinfacht.

Ob Geschäftsreisen, Messen oder Seminare – viele Unternehmen bzw. deren Mitarbeiter werden im Ausland tätig. Als in Deutschland ansässiges und zum Vorsteuerabzug berechtigtes Unternehmen haben Sie die Möglichkeit, in diesem Zusammenhang anfallende ausländische Umsatzsteuer vergütet zu bekommen.

Diese Voraussetzungen zur Vorsteuervergütung müssen Sie erfüllen

Um Anspruch auf die Vorsteuervergütung ausländischer Umsatzsteuer zu haben, müssen Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Ihr Unternehmen muss in Deutschland ansässig und zum Vorsteuerabzug berechtigt sein.
  • Es muss ein Zusammenhang zwischen der im Ausland entrichteten Vorsteuer und der unternehmerischen Tätigkeit im Ausland hergestellt werden können.
  • Ihr Unternehmen darf in dem Staat, in dem die Erstattung beantragt wird, keine steuerpflichtigen Umsätze erzielen.

Achtung: Hinsichtlich der Vorsteuervergütung müssen Sie in einigen Ländern gravierende Einschränkungen hinnehmen (vor allem in den Bereichen Bewirtung und Reise- bzw. Pkw-Kosten sehen manche Staaten keine Erstattungen vor). Grundsätzlich werden ausschließlich jene Vorsteuern vergütet, die auch ein im jeweiligen Erstattungsland ansässiger Unternehmer geltend machen kann.

4 Schritte zur erfolgreichen Vorsteuervergütung finden Sie hier.

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