Montag, 7. Mai 2012

Tipps zum richtigen Newsletter-Marketing

Der Newsletter gilt immer noch als eines der effektivsten Marketinginstrumente. Und das nicht ohne Grund: Alleine durch die Anmeldung zum Newsletter signalisiert ein Empfänger bereits, dass er ein grundsätzliches Interesse an den Produkten oder der Marke hat. Streuverluste können so vermindert werden. Auch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sind der große Trumpf eines guten Newsletters. Wer also ein paar generelle Tipps beherzigt, kann aus einem Newsletter-Leser schnell einen kaufenden Kunden machen.
  1. Mailingliste: So selbstverständlich es sich auch anhört, man kann es nicht oft genug wiederholen: Newsletter sollte man nur an die Kunden verschicken, die dies auch wünschen. Das bedeutet, dass nur die Kunden einen Newsletter bekommen dürfen, die dem Empfang ausdrücklich zugestimmt haben. Ist dies nicht der Fall, sollte man von einem Versand ausnahmslos die Finger lassen, auch wenn es vielleicht kurzfristigen Nutzen verspricht. Langfristig leidet dadurch bestenfalls das eigene Image, im schlimmsten Fall droht ein juristisches Nachspiel. Jeder Newsletter muss zudem die Möglichkeit bieten, diesen auch wieder abbestellen zu können.
  2. Inhalt: Überlegen Sie sich vor dem Versand, wofür Sie diesen Newsletter überhaupt einsetzen möchten. Dient er der Kundenbindung, der reinen Information, Imagebildung, Verkauf, etc. Vielleicht hilft ein Plan, auf dem Sie Ihre Ziele sammeln und zeitlich koordinieren.
  3. Design: Achten Sie auch beim Newsletter auf Ihre Corporate Identity. Standard-Newsletter-Vorlagen verschenken die Branding-Möglichkeiten und reduzieren den Wiedererkennungswert.
  4. Nach der Anmeldung: Sollte sich jemand für den Newsletter angemeldet haben, darf man ihm gerne zeigen, dass man sich über diese Anmeldung freut. Dazu könnte man ihm zum Beispiel eine erste personalisierte Begrüßungsmail zukommen lassen, in der man ihn willkommen heißt und vielleicht sogar einen kleinen Gutschein zur Begrüßung anbietet.
  5. Betreff: Die Betreffzeile muss bereits die Aufmerksamkeit des Empfängers erregen. Sie entscheidet, ob der Newsletter geöffnet wird oder direkt in den Papierkorb wandert. Ein schlichtes „Shop XY-Newsletter vom 10. März“ wird mit Sicherheit nicht gelesen werden. Stattdessen kurz und bündig (max. 60 Zeichen), spannend, neugierig machend. Hier kann man gerne auch einmal experimentieren, was am besten ankommt.
  6. Ansprache: Jeder Mensch fühlt sich geschmeichelt, wenn er mit dem eigenen Namen angesprochen wird - auch wenn er weiß, dass dahinter nur das Newsletter-Programm steckt. Daher: Sprechen Sie Ihre Kunden persönlich an. Je nach Art Ihres Shops kann auch ein „Du“ als Ansprache möglich sein.
  7. Analyse: Um den Erfolg eines Newsletters einschätzen zu können, ist eine sorgfältige Analyse notwendig. Messen Sie also Öffnungsraten, Bounce-Raten, Traffic-Veränderungen etc. Nur so können Sie Ihren Newsletter optimieren.
  8. Newsletter für unterwegs: Mit der Zahl der verkauften Tablet-Computer und Smartphones steigt natürlich auch die Zahl derer, die ihre E-Mails unterwegs lesen. Um auch diese Kunden anzusprechen, sollte der Newsletter für die mobile Nutzung optimiert sein.




    Quelle:
    http://www.onlinehaendler-news.de