Dienstag, 10. März 2015

Steuerberater arbeiten kostenlos!

Gibt es eine Pflicht zur Einschaltung eines Steuerberaters?

Juristisch gibt es in Deutschland kein „Muss“, einen Steuerberater für die Erstellung der Steuererklärungen einzuschalten. Dem Unternehmer stehen verschiedenen Alternativen zur Erstellung der Steuererklärungen offen. Er kann die Erklärung selbst erstellen, oder bspw. Bekannte oder Verwandte einspannen, auf einen Buchführungsservice oder Unternehmensberater zurückgreifen.

Wann und unter welchen Voraussetzungen diese Alternativen rechtssicher sind?

1. Der Unternehmer erstellt die Steuererklärung selbst
Erstellt der Unternehmer seine Steuererklärung selbst, hat er damit augenscheinlich die kostengünstigste Variante gewählt. Die Selbsterstellung setzt aber immer ein gewisses Maß an Fachkenntnissen voraus. Das deutsche Steuerrecht ist für Laien sehr kompliziert, dadurch können schnell Fehler entstehen. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Ein weiterer Nachteil der Selbsterstellung ist der eingesetzte Zeitaufwand, Stichwort Opportunitätskosten. In den bspw. zwanzig verbrauchten Stunden kann sich der Unternehmer nicht um sein eigentliches Geschäft kümmern. Das so verlorene Geld finanziert in der Regel bereits den Steuerberater.

2. Ein Buchführungsservice erstellt die Steuererklärung
Im Laufe des Jahres hat der Unternehmer seine Buchhaltung vertrauensvoll in die Hände eines Buchführungsservice, Buchführungsbüro oder Kontierungsservice gelegt. Zum Ende des Jahres kommt er zu dem Schluss, dass dieser Buchführungsservice auch gleich seine Steuererklärung erledigen kann.
Ein Buchführungsservice darf aber nur dann eine Steuererklärung erstellen, wenn die folgende Qualifikation vorliegt. Der Verantwortliche muss einen Abschluss als Steuerberater, Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer oder als vereidigter Buchprüfer vorweisen können. Nur dann ist es ihm erlaubt, Steuererklärungen zu erstellen.

3. Der Steuerberater erstellt die Steuererklärung
Beauftragt der Unternehmer einen Steuerberater mit der Erstellung der Steuererklärung ist er in jedem Fall auf der sicheren Seite. Er kann nicht nur auf das Wissen seines Steuerberaters zurückgreifen, er erhält auch rechtssicheren Rat zu seiner aktuellen Unternehmenssituation. Während Kleinunternehmer und andere nebenberuflich Selbständige ihre Steuererklärung noch problemlos selbst erledigen können, ändert sich die Situation schlagartig, sobald das Unternehmen wächst. Die entstehenden höheren Kosten für den Steuerberater, sollte der Unternehmer als Investition in die Zukunft des Unternehmens ansehen.

 

Fazit

Als Kleinunternehmer, nebenberuflich Selbständiger oder Unternehmer mit Vorkenntnissen können Sie Ihre Buchhaltung  eigenständig erledigen. Für den Unternehmenserfolg und –sicherheit ist es aber wichtig, dass ein Steuerberater den Weg begleitet. Bei Sage Office Online haben Sie die Möglichkeit kostenfrei einen Zugang für den Steuerberater anzulegen. Sie erledigen die Buchhaltung einfach selbst, Ihr Steuerberater kann aber jederzeit mit einem eigenen Zugang unterstützen.


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